Vom 5. bis 8. Oktober 2011 hielten sich sowohl der Erdkunde-LK von Frau Meunders als auch der Grundkurs von Frau Gerlach in Berlin auf.
Mit 80-minütiger Verspätung kamen wir mittwoch abends um 20 Uhr endlich in Berlin in unserem Hostel an. Da die Mägen alle schon auf der Fahrt brummten, gingen wir sofort in einer leckeren Pizzeria essen. Mit vollen Bäuchen ließen wir den Abend ruhig ausklingen und gingen früh ins Bett, um für den nächsten, wohl sehr anstrengenden Tag fit zu sein.
Der Wecker schellte um 7.30 Uhr, mit den ersten Referaten über die Geschichte Berlins ging es dann ca. anderthalb Stunden später los. Anschließend stand eine Besichtigungstour auf dem Programm. Zuerst ging es zum Reichstag, Bundeskanzleramt und zum Brandenburger Tor. Hier wurden besonders die politischen Zusammenhänge Berlins deutlich. Die Auswirkungen und Folgen der ehemaligen Teilung Berlins wurden uns dann am Potsdamer Platz bewusst. Hohe Gebäude und Büros ohne Ende prägen die geografische Stadtmitte, die zu Zeiten der DDR noch von der Mauer geteilt wurde. Nach dem straffen Programm gingen wir abends alle zusammen in einem bayrischen Restaurant essen und erkundeten danach die Gegend rund um unser Hostel.
Der nächste Tag begann mit einer Führung in Marzahn. Der Mitarbeiter einer Wohnungsbaugesellschaft zeigte uns die verschiedenen Gesichter des Stadtteils und stellte uns geplante Projekte vor. Unter anderem sind wir mit der ganzen Truppe hoch auf einen der 25-stöckigen Plattenbauten gefahren und hatten einen guten Ausblick über Teile Berlins. Am Nachmittag im Bezirk Prenzlauer Berg übernahmen dann wieder die Lehrerinnen Frau Meunders und Frau Gerlach die Stadtführung und zeigten uns auch hier wieder die unterschiedlich vorangeschrittene Stadtentwicklung ehemaliger ostdeutscher Bezirke. Auch an diesem letzten Abend gingen wieder alle gemeinsam in fröhlicher Runde essen und verbrachten diesen Abend gemeinsam in der großen Gruppe.
Am letzten Tag waren dann alle schon nach dem Frühstück zur Abreise bereit und hatten ihre Zimmer geräumt, doch zu vor ging es nach Kreuzberg und Friedrichshain, wo ein ortsansässiger Architekt uns den heutigen Ost-West-Bezirk an der Spree zeigte und uns das Projekt „Mediaspree“ erklärte. Danach ging es dann zum Bahnhof und in den diesmal pünktlichen Zug in Richtung Heimat.
Die Zugfahrt zeigte die Erschöpfung nach den langen Tagen, aber auch, dass alle sehr viel Spaß auf dieser Exkursion in der deutschen Hauptstadt hatten!
