Bereits seit 30 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Collège Jean-Marc Laurent in Amiens und dem Gymnasium Martinum. Am 7. April machten sich 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 unter Begleitung ihrer Französischlehrerinnen auf den Weg nach Nordfrankreich.
Auf dem Programm für den einwöchigen Austausch standen neben Besuchen des Unterrichts auch die Erkundung der Stadt Amiens, Ausflüge in das Umland und Paris sowie Unternehmungen mit den jeweiligen Gastfamilien.
Donnerstag, 07. April 2011
Morgens um 8 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Nordfrankreich. Nach gut 7 Stunden Fahrt kamen wir in Amiens am Collège Jean-Marc Laurent an.
Freitag, 08. April 2011 (Anna Sielenkämper)
Am Freitag musste ich um 6.30 Uhr aufstehen, dann gab es Frühstück (Cornflakes und Brot mit Nutella, dazu Kakao und Orangensaft). Nach dem Frühstück ging es dann zur Bushaltestelle und mit dem Bus zur Schule. In der ersten Stunde wurde uns von den französischen Austauschpartnern die Schule gezeigt, danach sind wir dann mit den Austauschpartnern in den Unterricht gegangen. In der Schule ist es etwas anders als hier, niemand hat sich gemeldet und die Sitzordnungen waren nirgendwo festgelegt. Der Musikunterricht war cool, weil dort nur gesungen wurde. Zudem war es toll, dass der Lehrer auch Deutsch gesprochen hat.
Nach zwei Stunden Unterricht wurden wir noch offiziell vom Schulleiter unserer Partnerschule begrüßt. Anschließend haben wir in der Schulkantine gegessen. Dort gab es eine Vorspeise, Fisch mit Reis als Hauptspeise, und danach Käse oder Quark sowie eine Nachspeise.
Nach dem Essen sind wir mit dem Bus in die Stadt von Amiens gefahren, dort haben wir die berühmte Kathedrale "Notre Dame d’Amiens" besichtigt und uns auch noch weitere Sehenswürdigkeiten wie den "Tour Perret" angeschaut. Danach hatten wir noch etwas Zeit, um uns in den Geschäften umzusehen.
Um halb fünf mussten wir dann wieder an der Schule sein, da dann in Frankreich der Unterricht endet und viele Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern mit dem Bus nach Hause kommen mussten. Dort angekommen bin ich erst einmal mit meiner Austauschpartnerin Clémentine und ihrem Hund spazieren gegangen. Danach sind wir in ein Bowlingcenter gefahren und haben dort ein "Lasergame" gespielt und danach noch dort Pizza gegessen. Somit war es abends schon spät als wir wieder zuhause waren und wir sind direkt schlafen gegangen.
Samstag, 09. April 2011 (Jan-Michel Nöring)
Das Wochenende der Austauschwoche haben wir jeweils in unseren Gastfamilien verbracht. Am Samstag bin ich mit meiner Gastfamilie zu einem Strand an Küste gefahren. Wir haben dort erst in einem Restaurant, das für sehr leckere Muscheln bekannt ist, gegessen. Da ich keine Muscheln mag, habe ich dort Lammfilet à la Creme gegessen. Am ersten Abend des Austauschs hatte ich bereits Kalbsfilet à la Creme gegessen, welches meine Gastmutter gemacht hatte. Es war sehr lecker.
Nachher sind wir dann zum Strand gegangen, der nur ein paar Meter von dem Restaurant entfernt ist. Dort habe ich dann mit meinem Gastvater und meinem Austauschpartner Hugo Fußball gespielt. Der Strand war sehr schön und 1-2 Kilometer lang. Leider war das Wasser noch nicht warm genug, um darin zu schwimmen. Als wir dann wieder nach Hause gefahren sind, haben wir uns noch mit ein paar Freunden getroffen.
Sonntag, 10. April 2011 (Nicolas Mönter)
Am Sonntagmorgen bin ich mit meinen Austauschpartner Paulo ins Schwimmbad gegangen. In französichen Bädern sind lange Badehosen verboten, zum Glück hat man für uns Deutsche eine Ausnahme gemacht. Anschließend haben wir uns ein Hallenhockey-Spiel angeschaut. Nach dem Spiel fuhren wir zurück nach Hause. Vor dem Essen trafen wir uns noch mit Niklas Theis und und seinem Austauschpartner Charles Rodier zum Fußballspielen. Danach haben wir Pizza mit Fisch gegessen. Nach einer weiteren Stunde Fußball fuhren wir zum Stadion von Paulos Mannschaft, da er ein Spiel hatte. Dort waren auch noch andere deutsche Schüler, da auch ihre Austauschpartner in der selben Mannschaft spielten. Nachdem das Spiel vorbei war musste Paulo zum Saxophonunterricht , ich musste nicht mit und konnte bei einem anderen Austauschschüler air hockey spielen. Am späten Abend hatte Paulo ein Konzert. Da es jedes Jahr nur ein Konzert gibt, kamen viele Verwandte. Bei dem Konzert waren viele Musiker und es dauerte von 8 Uhr bis nach Mitternacht. Danach wurde noch gegessen bevor man schlafen ging.
Montag, 11. April 2011 (Niklas Theis)
Am Montag fing der Tag so an, dass wir um 6.00 Uhr aufstanden und um 07.15 Uhr den Bus nahmen, der uns um 8:00 an der Schule absetzte. Wir warteten zusammen mit unseren französischen Austauschpartnern auf den Bus, der uns zu einem alten Schloss brachten, welches wir mit einem Guide besichtigten. Anschließend fuhren wir nach Mers-les-Bains und machten ein Picknick am Strand. Durch den Wind war es sehr kalt, so dass wir alle froren. Alle hatten nur T-Shirts an weil es am Tag zuvor 30°C warm war. Danach brachte uns der Bus zu einem Ausblickspunkt in Saint-Valéry-sur-Somme, wo wir einen guten Ausblick auf die Stadt hatten. Passend zum Unterrichtsschluss um 16.30 Uhr waren wir wieder an der Schule und fuhren mit unseren Austauschpartnern direkt zu einem Fußballplatz, wo wir Fußball spielten. Von 19 bis 20 Uhr spielten wir Tischtennis und Badminton in einer in der Nähe gelegenen Halle. Um 20.30 Uhr waren wir zuhause und haben zu Abend gegessen. Um 21.30 Uhr sind schlafen gegangen.
Dienstag, 12. April (Lara Hohm)
Am Dienstag waren wir wieder im Unterricht und danach in der Innenstadt von Amiens. Bevor alle in den Unterricht gegangen sind, haben wir noch einige Details für unsere Parisfahrt besprochen. Danach ging es dann in kleinen Gruppen von 9 bis 11 Uhr in den Unterricht. Irgendwie waren die Lehrer in Frankreich entweder sehr lasch oder aber extrem streng. Um 11 Uhr haben wir uns dann auf dem Schulhof vor der Kantine getroffen, alle wollten essen, denn es gab Pommes und Schnitzel! Nach dem Essen sind wir dann in die Altstadt von Amiens gefahren und haben uns das Viertel St. Leu angeschaut. Anschließend hatten wir dann genug Zeit, um im Zentrum von Amiens zu shoppen. Frau Uepping und Frau Acker haben uns in der Altstadt viel erklärt und es war sehr spannend. Gegen 16 Uhr fuhr dann unser Bus zurück zum Collège Jean Marc Laurent und um 16.30 Uhr gingen alle wie jeden Tag mit dem Austauschpartner in die jeweilige Familie. Abends haben wir mit ein paar anderen Schülern noch eine Crêpes-Party gemacht. Ein echt guter Tag!
Mittwoch, 13. April 2011 (Jannik Schröder)
Am Mittwoch sind wir nach Paris gefahren. Trotz der zweistündigen Busfahrt auf der Autobahn haben sich alle auf die Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm und den Louvre gefreut. Nach der Ankunft in Paris haben wir zunächst das Künstlerviertel Montmartre mit der Kirche Sacré-Coeur besichtigt. Anschließend haben wir dann einen Rundgang durch Paris gemacht, bei dem wir die Kathedrale Notre Dame, das Rathaus, das Centre Pompidou sowie den Louvre gesehen haben. Niemand von uns hätte im Vorfeld gedacht, dass der Louvre so riesig ist. Aber das Highlight des Tages war natürlich der Eiffelturm. Obwohl manche Franzosen den zur Weltausstellung 1889 erbauten Eiffelturm hässlich fanden und ihn sogar nach der Weltaustellung wieder abreißen wollten, fanden wir ihn faszinierend. Wir haben die zweite Etage des Eiffelturms besichtigt, die 115m hoch war. Von dort hat man einen tollen Blick auf die gesamte Stadt. Als wie wieder im Bus saßen, ist der Busfahren noch einmal mit uns um den Arc de Triomphe gefahren, von wo aus wir auch einen Blick auf die Champs Elysées werfen konnten.
Donnerstag, 14. April 2011
Passend zum Unterrichtsbeginn haben wir uns um 8 Uhr am Collège Jean-Marc Laurent getroffen, wo unser Bus schon auf uns wartete. Nach einer ausgiebigen Verabschiedung von den französischen Austauschspartnern ging es zurück nach Emsdetten.
