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Miami Nights - Einmal in die 80er und zurück, bitte!

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Miami NightsBegeisterung! Das ist der Tenor der ersten kurzen Rezensionen zu den bisherigen Aufführungen. Wir dokumentieren.

Einer verliebt sich in eine, eine Andere schmiedet böse Intrigen. Eigentlich ist das Grundgerüst des neuen Musicalprojektes Miami Nights ganz einfach und dennoch: Wieder einmal verzaubert die Truppe der Musik-Theater AG ihre Zuschauer auf ganzer Linie. Schillernde Kostüme, mitreißende Choreographien und tolle Stimmen nehmen mit auf einen Trip mitten in das Miami der 80er Jahre. Den nötigen Sound dazu liefert die Band der Schule, die an dieser Stelle auch ein sehr großes Lob verdient! Schon nach den ersten Takten wird bei der Premiere am Mittwoch wohl jedem klar gewesen sein: das hier wird größer und besser als jedes Fußballspiel. Da kann man nur wieder sagen: Danke für die investierten Proben seitens aller Beteiligten, es hat sich gelohnt! Sagenhafte zweieinhalb Stunden später hieß es dann aber doch schon Abschied nehmen. Einmal 80er und (leider) wieder zurück: dieses Experiment ist gelungen! Jeder, der sich zusammen mit Frau Glasmeier und ihrer Truppe auch noch auf den Weg nach Miami machen möchte, sollte sich sputen: Sonntag, den 11.Juli 2010, um 17 Uhr geht noch ein Flieger, und ebenso ist Montag, den 12.Juli 2010, um 19:30 Uhr noch Platz für interessierte Passagiere. Es lohnt sich!

 

(Hannah Judith)

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Leonard (als Andy)

Tanzen?? „Tanzen ist [doch] romantischer Weiberkram!“ – Davon ist Andy (Leonard) überzeugt… bis … ja bis SIE (Lydia alias Sarah) in sein Leben tritt. Sie ist leidenschaftliche Tänzerin und will einen richtigen Mann an ihrer Seite – einen, der tanzen kann (versteht sich). Für sie wird aus dem Grob- ein Feinmotoriker mit Rhythm and Blues im Blut und ganz viel (Takt-)Gefühl. Tanzen?? Andy: „Tanzen ist Bewegung… und bewegen kann sich jeder!!“ - He got it and her.

(Katja Müser)

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Lydia (als Sarah)

Eine Powerfrau, eine Tänzerin aus Leib und Seele… nur ohne passenden Tanzpartner. Wie soll er sein? Na, ein richtiger Mann natürlich… gut aussehend, mit breiten Schultern zum Anlehnen, mit ganz viel Taktgefühl… Ein Mann, der sie über die Tanzfläche und auch durchs Leben führt?! Aber da ist nur Andy (Leonard), ein Automechaniker mit vielen Vorurteilen gegenüber tanzenden Männern. Doch ihr Charme, ihre Natürlichkeit und Energie verzaubern ihn. So lernt er sogar für sie zu tanzen… und da ist es um sie geschehen. Ein neues Tanztraumpaar schwebt über das Parkett und vielleicht sogar durchs Leben!?

(Katja Müser und Denise Acker)

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Joscha (als Roy Fire)

„Na, so spät noch so allein unterwegs, lieber Jimmy (Beam)?“ Auf diese Frage antwortet die Whiskyflasche nicht, also … wird sie geleert. Auf einen Zug. Locker, cool, perfekt alkoholisiert genuschelt: Joscha gibt den abgewrackten Alkoholiker mit Selbstüberschätzungsproblemen und hellsichtigen Momenten auf Schritt und Tritt, auf Schlurfen und Solpern einfach überzeugend. Und seine Songs und seine Tanzkunst begeistern nicht nur alle Girls auf der Bühne, sondern auch das gesamte Publikum. Szenenapplaus für Roy Fire!

(Edwin Mock)

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Jordan (als Jimmy)

Jimmy ist in Miami Nights der Hauptdarsteller. Er ist ein erfolgreicher Turniertänzer und seine strenge Mutter will, dass er um jeden Preis die „Miami Nights“ gewinnt. Da seine Tanzpartnerin eine Konkurrentin durch Sabotage verletzt hat, trennt er sich von ihr. Dann lernt er die Popcornverkäuferin Laura kennen und … verliebt sich in sie … und ihren Tanzstil. Als seine Mutter rausfindet, dass er anstatt mit Jessica mit einer Popcornverkäuferin tanzen will, ergeben sich eine Menge Probleme. Aber, so ist es zu erwarten, die beiden verlieben sich ineinander und kommen trotz Jimmys Mutter zusammen. Ich finde, Jordan hat seine Rolle sehr gut gespielt. Er war glaubwürdig und konnte seine Lieder mit sehr viel Gefühle „rüberbringen“, Insgesamt war „Miami Nights“ ein sehr gutes Musical mit viel Gesang, guten Schauspielern und vielen Tanzeinlagen, die zum Stück und zur Story insgesamt passten.

(Paulina Hemesath)

Miami Nights Miami Nights Miami Nights

Lea (als Laura)

Lea spielt in dem Musical „Miami Nights“ eine schüchterne, unscheinbare Popcornverkäuferin. Sie ist begeistert von Jimmys Talent zu tanzen und verliebt sich in ihn. Als sie hört, dass Jimmy keine Tanzpartnerin mehr hat, möchte sie, dass er ihr beibringt zu tanzen. Durch Missverständnisse und Intrigen von Jessica wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt. Am Ende kommen die beiden doch zusammen und treten gemeinsam bei den „Miami Nights“ auf. Die Rolle wurde gut gespielt und die Songs wurden auch gut gesungen.

(Jana Hruschka / Lea Stroetmann)

Miami Nights Miami Nights

Miriam (als Jessica)

Miriam spielt in dem Musical Jessica, eine Zicke, die unbedingt die „Miami Nights“ gewinnen will. Um dieses zu erreichen sabotiert sie eine Mitstreiterin. Als Jimmy, ihr Tanzpartner, etwas davon mitbekommt, will er nicht mehr mit ihr tanzen und Jessica sucht sich einen neuen Tanzpartner namens Roy Fire. Da der aber ein Alkoholiker ist, will sie wieder mit Jimmy tanzen, doch der hat bereits eine neue Tanzpartnerin. Ich finde, Miriam hat ihre Rolle sehr gut und überzeugend gespielt, weil sie gut rübergebracht hat, wie hinterhältig und gemein Jessica wirklich ist. Zudem hat sie die Lieder auch sehr gut gesungen.

(Jana Hruschka)

Miami Nights Miami Nights

Das Musical Miami Nights ist unbedingt sehens- und hörenswert. Ich bin tief beeindruckt von der Darstellungskraft der Schüler, von ihrer schauspielerischen, tänzerischen und musikalischen Leistung. Es war eine rundherum wunderschöne Vorstellung, die mich auch durch die 80er-Jahre-Hits einfach mitgerissen hat. Die Ausstrahlung der Schauspieler und die Stimmung im Saal waren einfach phantastisch.

(Ilse Heilers)

Miami Nights Miami Nights Miami Nights

Mit beinah beängstigender Regelmäßigkeit liefert die Musiktheater – AG des Martinums zusammen mit ihrer Band jährlich hervorragende Produktionen ab. So gelingt es auch in diesem Jahr der Schülertruppe um Michaela Glasmeier mit „Miami Nights“ zu überzeugen. In gewohnter Qualität rufen die Hauptdarsteller innen und -darsteller ihre Leistungen ab. Ebenfalls glänzen können die „Nachwuchskräfte“. Hervorzuheben ist dabei Miriam Beike, die in ihrer ersten großen Rolle trotz der erst vierzehn Jahre bereits grandios sang und schauspielerte als skrupellose „Oberzicke“ der Tanzszene Miamis. Doch wie immer entsteht das ausgezeichnete kulturelle Ereignis erst durch die Gesamtleistung aller Beteiligten. Zusätzlich bereichert wird das Stück diesmal durch das Ballettensemble des TSC Ibbenbüren. Wer die Aufführungen bisher verpasst haben sollte, hat noch am Sonntag und Montag die Gelegenheit auf eine kurzweiligen und unterhaltsamen Nachmittag bzw. Abend. Es lohnt sich!

(Veit Biedermann)

Hier gibt es nochmal alle Fotos von Miami Nights