Erprobungsstufe: Jahrgangsstufe 5 und 6
Die 5. und 6. Klasse bilden als Erprobungsstufe in der Sekundarstufe I eine besondere pädagogische Einheit. Der Übergang in die Klasse 6 findet ohne Versetzung statt. Nach erfolgreichem Besuch von Klasse 6 erfolgt der Übergang in die Mittelstufe. Natürlich kommen auf die Kinder am Gymnasium höhere Leistungsanforderungen zu als in der Grundschule. Wir erleichtern den Übergang dadurch, dass wir fachlich und methodisch an das Niveau, das die Kinder von der Grundschule mitbringen, anknüpfen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer und die Lehrkräfte an den Grundschulen tauschen sich regelmäßig aus und sprechen in Konferenzen über die einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie die Klassensituation. Zu einer dieser Besprechungen werden auch die ehemaligen Klassenlehrerinnen und –lehrer eingeladen. All dieses trägt erheblich dazu bei, dass der Übergang für die Kinder so fließend wie möglich erfolgt.
Zweite Fremdsprache in Klasse 6
Die verkürzte Schulzeit macht es erforderlich, dass bereits ab der 6. Klasse eine zweite Fremdsprache erlernt wird. Am Martinum können die Schülerinnen und Schüler zwischen Latein und Französisch wählen. Die jeweils andere Sprache kann dann im Differenzierungsbereich in Klasse 8 angewählt werden. Mit Spanisch kann in der Oberstufe eine weitere Fremdsprache erlernt werden.
Ganztagskonzept in der Erprobungsstufe
Mit der Einführung des Ganztags gehen wir am Martinum neue Wege und erfüllen damit die Erwartungen vieler Eltern. Den Schülerinnen und Schülern eröffnet sich durch die Umsetzung des Ganztagskonzeptes eine Vielzahl neuer Chancen.
Offene einstündige Mittagspause
An den drei Tagen mit verbindlichem Nachmittagsunterricht („Langtage“) verbringen die Schülerinnen und Schüler ihre Mittagspause am Martinum. Das Mittagessen ist abwechslungsreich und ausgewogen. Nach dem Essen bestehen Möglichkeiten zum Spielen auf dem neu gestalteten Schulhof, zu betreuten Bewegungsangeboten in der Sporthalle oder auch zu einer Entspannungsphase in der Mediothek oder einem Ruheraum.
Individuelle Förderung
Durch den Bau der Gruppenräume hat die Arbeit in Kleingruppen einen deutlich höheren Stellenwert erhalten. Damit werden die Schülerinnen und Schüler sowohl in den „normalen“ Unterrichtsstunden als auch in den Übungs- und Vertiefungsphasen individuell noch stärker gefördert. Im Kurshalbjahr 5.1 wird unter der Leitung des Klassenlehrers ein Programm zur Entwicklung von Methoden-, Medien- und Sozialkompetenz durchgeführt.
Drei Langtage
Die verpflichtende Schulzeit beträgt 36 Unterrichtsstunden. Daher beinhaltet der Stundenplan drei Langtage (Montag, Dienstag, Donnerstag) mit verbindlichem Nachmittagsunterricht. Die Hausaufgaben entfallen an diesen Tagen und werden durch die Übungsstunden ersetzt. Lang- und Kurztage sind einheitlich und langfristig über mehrere Jahre festgelegt. Das gibt den Eltern und aber auch den Schülerinnen und Schülern Planungssicherheit.
So sieht ein beispielhafter Stundenplan für Klasse 5 aus:

Zusätzliche Wahlmöglichkeiten an Kurztagen
Auch an Kurztagen wird auf Wunsch eine Übermittagsbetreuung gewährleistet. Schülerinnen und Schüler können unter pädagogischer Aufsicht ihre Hausaufgaben erledigen, an AGs teilnehmen oder Angebote des Lernzentrums nutzen.
"Neigungskurse“ und "Profile"
Im Rahmen des Ganztagskonzeptes wählen die Schülerinnen und Schülern bereits zum 2. Halbjahr der Klasse 5 einen Profil- oder Neigungskurs. Neigungskurse werden für ein Halbjahr gewählt, somit kann also in jedem Halbjahr ein neues Angebot genutzt werden. Mit dem Angebot der Profilbildung soll den Kindern eine frühzeitige und langfristig angelegte Möglichkeit der individuellen Förderung und Leistungsorientierung bieten. Die Schülerinnen und Schüler können somit durch die kontinuierliche Teilnahme an einem der Bereiche "Sprache", "MINT", "Kunst", "Musik und Theater" einen eigenen ausgeprägten Lernschwerpunkt setzen.
Charakterisierung des Bausteins "Neigungskurs"
- Neigungskurse haben eine Dauer von einem Schulhalbjahr. Im Einzelfall kann ein Neigungskurs um ein Halbjahr verlängert werden.
- Neigungskurse werden von den Schülerinnen und Schülern in den Schulhalbjahren 5.2. bis 7.2. jeweils für ein Halbjahr aus dem vorhandenen Angebot gewählt.
- Jeder Schüler belegt einen Neigungskurs pro Halbjahr, insgesamt also fünf Neigungskurse.
- Neigungskurse werden nicht benotet, jedoch mit einem Teilnahmevermerk in das Zeugnis aufgenommen.
- Neigungskurse sollen ein breit angelegtes Spektrum an Angeboten eröffnen und die Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen.
- Neigungskurse sind voraussetzungsfrei und inhaltlich unabhängig voneinander zu belegen.
- Neigungskurse sollen keinen Fachunterricht herkömmlicher Form darstellen und bestehenden Fachunterricht nicht ersetzen bzw. additiv ergänzen.
- Neigungskurse sollen projektorientiert angelegt sein.
- Neigungskurse können auch von externen Kräften durchgeführt werden.
- Neigungskurse sollen dazu beitragen, eigene Interessenschwerpunkte auszubilden.
- Neigungskurse sollen übergeordnete, fachübergreifende Kompetenzen und Qualifikationen vermitteln; insbesondere Sozialkompetenz, Persönlichkeitsbildung, kreative Kompetenzen, Selbstständigkeit.
- Im Schuljahr 2010/2011 standen beispielsweise folgende Neigungskurse zur Auswahl: "Handball", "Kanu", "Yoga", "Kreatives Gestalten mit Nadel und Faden", "Knobeln und Zaubern mit Mathematik (und ein bisschen Sport)", "Tiere und Pflanzen in unserer Umgebung".
Charakterisierung des Bausteins "Profilkurs"
- Ein Profil besteht aus einer Sequenz von fünf zweistündigen Kursen (ab Klasse 5.2.) zum gleichen Schwerpunkt, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind.
- Ein Profil wird von den Teilnehmern bei Anmeldung verbindlich für die gesamte Dauer von 5.2 bis 7.2 gewählt.
- Es stehen die Profile "Sprache", "MINT", "Kunst" sowie "Musik und Theater" zur Auswahl.
- An den Kursen, aus denen sich ein Profil zusammensetzt, nehmen nur die Schülerinnen und Schüler teil, die das Profil gewählt haben.
- Profile werden bevorzugt den Schülerinnen und Schülern angeboten, die für eine Teilnahme unter den Aspekten Leistungsorientierung/Begabung/Interesse besonders geeignet erscheinen.
- Die mit einem Profil verbundene Schwerpunktsetzung kann im weiteren Verlauf der schulischen Laufbahn weiter verfolgt werden. Möglichkeiten dazu bestehen in der Jgst. 8 und 9 im Differenziertungsbereich oder in Verbindung mit weiterführenden AGs; in der Oberstufe in der individuellen Kurswahl (z.B. in Projektkursen).
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Samstag, den 11. Februar 2012 um 18:02 Uhr
Norbert Pentzek
„Man hat plötzlich zu viele Arme und zu viele Beine." Genau dieses Gefühl hatten wohl Henrike Pudlik, Lea Schriewer und Svenja Willermann am letzten Dienstag in der Sporthalle der Ludgerischule in Neuenkirchen. Diese Mädchen haben im 1. Schulhalbjahr 2011-2012 im Neigungskurs mit Karate-Lehrer Norbert Pentzek trainiert und waren nun zur ersten Karate-Do-Prüfung zugelassen. Und sie haben es geschafft!
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Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 21:49 Uhr
A. Küpper
Endlich ist sie da! Die erste Ausgabe der Schülerzeitung Schüler Aktuell. Sie wird in dieser Woche immer in der ersten großen Pause neben der Mensa für nur 50 Cent verkauft.
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Dienstag, den 24. Januar 2012 um 18:21 Uhr
M. Hunke (Administrator)
Die Schüler des Profilkurses MINT der Jahrgangsstufe 6 haben in den vergangenen Wochen unter der Leitung von Herrn Hunke verschiedene Spiele mit Hilfe der Programmierumgebung Scratch entwickelt.
Um die Spiele auszuprobieren, klicke auf "Weiterlesen"!
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Montag, den 16. Januar 2012 um 17:14 Uhr
C. Schulze Severing
Am Samstag, den 14.01.2012, fand der traditionelle Tag der offenen Tür für die künftigen Fünftklässler am Martinum statt. Nach einer kurzen Einführung in der Aula gingen die vielen neugierigen kleinen Besucher mit ihren Eltern in einen Schnupperunterricht, der von Vertretern der jeweiligen Fächer gehalten wurde.
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Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 10:00 Uhr
Neigungskurs Homepage
Ab dem zweiten Halbjahr der fünften Klasse bekommt man einen Neigungs-/Profilkurs, den man selber wählt. Der Neigungskurs wird jedes Halbjahr neu gewählt, der Profilkurs geht bis zum Ende der siebten Klasse.
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