Am Freitag, den 18. März war ein Jugendoffizier der Bundeswehr, Herr Wagner, in der Aula des Martinums zu Gast. Dort sollte er den 9. Klassen von der Arbeit der Bundeswehr in Afghanistan berichten. Dies machte der etwa 30-jährige auf eine informative, aber dennoch lockere Art.
Er erzählte, warum die Bundeswehr überhaupt in Afghanistan ist, wie viele Soldaten stationiert sind, was die deutsche Bundeswehr in Afghanistan macht und wie er selbst, der 5 Monate dort war, diesen Einsatz erlebt hat. Es war sehr spannend, ihm bei seine Ausführungen zuzuhören.
Herr Wagner war einer der 5000 Soldaten, die in Afghanistan stationiert waren. Es waren genau 5000 Soldaten dort, nicht ein Soldat mehr, da die Regierung diese Zahl festgelegt hatte. In Afghanistan war Herr Wagner der Presseoffizier und deshalb für den Umgang mit Reportern und Politikern zuständig.
Aus diesem Grund traf er auch den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Herr Wagner sagte, es sei eine Ehre solche Leute zu treffen, doch es sei auch sehr stressig, denn Straßen und Wohngebiete mussten für die Sicherheit gesperrt werden. Nachdem Presse- oder Politikerbesuche angekündigt wurden, dauerte es noch einige Wochen, bis alles gefahrenlos ablaufen konnte.
