Berlinexkursion des Erdkundekurses der Q2

Ende September machte sich der Erdkundegrundkurs der Q2 auf nach Berlin, um die deutsche Hauptstadt vor dem Hintergrund der geografischen Stadtentwicklung zu untersuchen. Dies ist gerade auch das Thema im Unterricht und so waren die Schüler, eine kleine Gruppe bestehend aus neun Jungs, bestens vorbereitet. Begleitet wurde die Exkursion von Frau Gerlach und Herrn Lüttmann.

 

Nach einer fünfstündigen Zugfahrt kamen die Schüler in Berlin an und es ging direkt in das Hostel, welches im Stadtteil Prenzlauer Berg liegt. Die Schüler bezogen die Zimmer und nach einer kurzen Verschnaufpause ging es mit der Bahn zum Zoologischen Garten, um die „City-West“ zu erkunden. Es wurde dazu ein Referat gehalten und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche besichtigten die Schüler ebenfalls. Nach einem kurzen Gang über den Kurfürstendamm fuhr die Gruppe nach Kreuzberg und war Teil einer Führung durch Kreuzberg und Friedrichshain unter stadtgeografischen Aspekten. Der Restabend stand zur freien Verfügung und wurde beispielsweise zum entspannten Fußball gucken genutzt.

Am Donnerstag starteten die Schüler nach einem ordentlichen Frühstück mit Referaten zur Berliner Stadt(entwicklungs)geschichte; so wurden die geschichtlichen Vorkenntnisse aufgefrischt. Danach ging es ins Regierungsviertel, wo die wichtigsten Gebäude von einer Schülergruppe erklärt wurden. Der Reichstag, das Bundeskanzleramt und das Paul-Löbe-Haus gehörten dazu. Dieses sogenannte „Band des Bundes“ malten die Schüler dann noch mit Straßenmalkreide auf den Boden zur Vertiefung. Von da aus ging es direkt weiter zum Pariser Platz bzw. Brandenburger Tor. Die Schüler analysierten daraufhin die verschiedenen Banken, Botschaften etc. und konnten viele stadtgeografische Merkmale erkennen.
Der nächste Halt war der Potsdamer Platz: Die Schüler machten eine Mittagspause und nachmittags wurden Karten des Platzes angefertigt und die geografische Entwicklung untersucht. Abschließend führte die Gruppe noch eine Umfrage unter Passanten bezüglich der Attraktivität des Sony-Centers durch. Nun hatten die Schüler Freizeit, welche zum gemeinsamen Pizzaessen, Karten spielen uvm. genutzt wurde.

Der Freitag begann mit Referaten zu Mietskasernen in Berlin, zur Entwicklung der Großwohnsiedlung Marzahn und der sogenannten Gentrifizierung; ein stadtgeografischer Prozess, der in den drei Tagen etliche Male Thema war. In der darauffolgenden Führung durch das Stadtviertel Prenzlauer Berg bei strahlendem Sonnenschein floss dieses Vorwissen mit ein und so waren die Schüler letztendlich bestens informiert über das Stadtviertel. Zum Ende der Exkursion hatten die Schüler dann noch mehrere Stunden Freizeit in der deutschen Hauptstadt, die in vollen Zügen genutzt wurde.

Am Abend kamen die Schüler erschöpft, aber voller neuer Erfahrungen von einer sonnigen und erfolgreichen Exkursion zurück.