Schüler*innen des Martinums stellen das Medienkonzept der Emsdettener Schulen der Schulministerin vor

Auf der Auftaktkonferenz „Digitaloffensive Schule NRW“ in Recklinghausen stellten die Schüler*innen des Gymnasiums Martinum einen Auszug des Medienkonzepts der Emsdettener Schulen vor.

 

Begleitet wurden sie von Bürgermeister Georg Moenikes und dem stellvertretenden Schulleiter des Martinums Olaf Cimanowski. Über 300 Gäste aus Politik, Schule und Verwaltung waren ins Ruhrfestsspielhaus Recklinghausen gekommen, um sich über die landespolitischen Ziele und Maßnahmen zum „Lernen im digitalen Wandel“ zu informieren, die u.a. von Schulministerin Yvonne Gebauer und Regierungspräsidentin Dorothee Feller vorgestellt wurden. Eine Grundschule, ein Gymnasium und ein Berufskolleg aus dem Regierungsbezirk Münster waren ausgewählt, ihre Erfahrungen und Konzepte exemplarisch darzustellen. Für die Gymnasien war das Martinum zusammen mit dem Bürgermeister Georg Moenikes eingeladen, sein Konzept zu erläutern, das vorbildlich die Zusammenarbeit zwischen Schulträger und den Schulen zeigt und positiv von den Schüler*innen aufgenommen wird.

 

Medienkonzept

 

Nachdem Moderatorin Amelie Fröhlich sich vom stellvertretenden Schulleiter Olaf Cimanowski den hohen Stellenwert der Digitalisierung in Emsdetten erläutern ließ, präsentierten die Schüler*innen Hannah Hemesath, Katharina Holz, Kerem Cevik und Niclas Kompalik dem Publikum die Arbeit mit der Software OneNote im Unterricht und stellten dar, welche Möglichkeiten und Vorteile diese Nutzung für die Schüler*innen bietet. Nach dem Hinweis seitens der Schüler*innen, dass sie selbst gern mit Tablets und Stift im Unterricht dauerhaft arbeiten würden, erhielt Bürgermeister Georg Moenikes das Wort. Während die Landesregierung noch das Ziel verfolgt, bis 2021 alle Schulen an das Glasfasernetz anzuschließen, konnte Herr Moenikes darauf verweisen, dass Emsdetten dies bereits umgesetzt hat und inzwischen die gezielte mediale Ausstattung aller Emsdettener Schulen auf dem Weg ist. Das Emsdettener Konzept verdeutlicht, dass die zur Verfügung stehenden finanziellen Hilfen vorbildlich abgerufen werden und gezielt in sinnvollen Maßnahmen eingesetzt werden. Dazu ziehen der Schulträger und die Schulen in Emsdetten an einem Strang. Zum neuen Schuljahr dürften alle Emsdettener Schulen ihre ersten Erfahrungen mit den Möglichkeiten der digitalen Medien gemacht haben. Es wird die Aufgabe sein, die Konzepte weiter auszuarbeiten und an die spezifischen didaktischen Anforderungen der unterschiedlichen Schulformen anzupassen. Insgesamt gilt die Arbeit in Emsdetten als vorbildlich und wurde bereits von der Medienberatung NRW gelobt.