Schüler*innen des Martinums zu Medienscouts ausgebildet

Urheberrecht von Internetfotos, Cybermobbing, Gewaltvideos, illegale Film- oder Musikdownloads – diese und viele andere problematische Formen der Mediennutzung machen auch vor den Schulen nicht halt. Aus diesem Grund hat sich das Gymnasium Martinum um die Teilnahme an der „Medienscout NRW“-Ausbildung der Landesanstalt für Medien beworben.

Als eine von zwölf Schulen im Kreis Steinfurt konnte das Martinum nun am vergangenen Montag ein Schüler-Lehrer-Team zum ersten Ausbildungstag nach Ibbenbüren schicken.

Gerade auch die Organisation des Ausbildungstages stieß bei den Teilnehmern auf Begeisterung: „Besonders interessant an dem Projekt ist der Peer-Education-Ansatz, denn so mancher Schüler lernt von seinem Nachbarn mehr als vom Lehrer,“ freut sich der betreuende Lehrer, Stefan Lesch, über den ersten Workshop. Nach vielen organisatorischen Fragen zum umfangreichen, landesweiten Projekt wurden von den verschiedenen teilnehmenden Schul-Gruppen Poster zum Überthema „Internet & Sicherheit“ gestaltet und dann von den Schülerinnen und Schülern präsentiert. Dieses inhaltliche Arbeiten begrüßten die Teilnehmer und freuen sich schon auf das intensivere, inhaltliche Arbeiten im Frühjahr des nächsten Jahres. Bianca Müsker, zuständig für die Ausbildung der Medienscouts am Gymnasium Martinum sieht den Weg der Schule durch die Ausrichtung bestätigt: „Bereits seit Jahren bieten wir neben vielen anderen Angeboten einen verbindlichen Medienkompetenztag an, an dem Workshops zu ausgewählten Themen wie „Sicherheit im Internet“ oder „Cybermobbing“ von älteren Schülern für die Erprobungsstufe angeboten werden." Mit Hilfe der Ausbildung soll das Angebot nochmals verbessert und aktualisiert werden.


Medienscoutausbildung