Chemie auf Universitätsniveau

Zur ersten Auswahlrunde für die Internationale Chemie-Olympiade traten in diesem Schuljahr vier Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 des Martinums an. Jan Luca Dörtelmann, Luise Lintel, Lisabeth Ventker und Sebastian Möllers beschäftigten sich unter anderem in den Sommerferien mit den drei teilweise kniffligen und auf Universitätsniveau gestellten Aufgaben.

Sebastian Möllers qualifizierte sich auch für die zweite Auswahlrunde. In dieser musste er vor den Weihnachtsferien in einer dreistündigen Klausur chemische Fragestellungen und Berechnungen aus unterschiedlichen Themenbereichen der Chemie lösen. Ein Ergebnis hierzu steht noch aus. Die Auswahl der Chemieolympioniken erstreckt sich über vier Auswahlrunden. Abschluss für den diesjährigen Durchgang ist im Juli 2019 in Paris.

In dieser Woche bekamen die Olympioniken ihre Teilnahmeurkunden aus den Händen von Schulleiterin Anne Jürgens und dem betreuenden Chemielehrer Alexander Dziuk. Die Aufgaben der Chemie-Olympiade gehen über den normalen Schulstoff der Sekundarstufe II hinaus und erfordern daher ein hohes Maß an Motivation und selbstständiger Arbeit von den Schülerinnen und Schülern. Aber gerade dieses Engagement auch außerhalb des normalen Schulunterrichtes sehen Firmen und Universitäten gerne und ist manchmal ein Türöffner, betonte Schulleiterin Jürgens.

Das Martinum hofft auf eine erneute Teilnahme der vier und weiter Schülerinnen und Schüler für den Durchgang 2020. Dann findet das Finale im türkischen Konya statt. Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen, die das 20. Lebensjahr im Jahr des internationalen Wettbewerbs noch nicht vollendet haben.

Chemieolympiade