Schülervertretung organisiert das Schuljahr auf Hof Wigger

Wie in den letzten Jahren auch hat die Schülervertretung des Martinums auf dem Hof Wigger in Greven ihre Aktionen für das kommende Schuljahr geplant. Auf der durch den Förderverein des Martinum ermöglichten Fahrt von dem Montag bis zu dem Dienstag vor den Herbstferien stand neben Planen für Schulkonferenz, Nikolausaktion und Co. besonders die Diskussion Ganztag/Halbtag im Fokus.
Sobald alle Beteiligten angekommen waren, begann das Programm mit einem Kennlernspiel. Daraufhin wurden kurz die Finanzen des letzten Jahres besprochen. Schnell kam man aber zum Hauptprogrammpunkt der Fahrt, der Frage, ob das Martinum unter G9 Ganztag- oder Halbtagschule sein soll.

Dazu stieß die Schulleiterin Anne Jürgens zu den Schülervertretern und stellte, um eine Grundlage für eine zielgerichtete Diskussion zu schaffen, die neuen Modelle für beide Möglichkeiten vor. Interessiert stellten die Schüler Fragen, setzten sich intensiv mit den neuen Informationen auseinander. Dazu wurden auch die Ergebnisse der Schülerumfrage zum Thema vorgestellt und debattiert.
Nachdem dieser konstruktive Austausch beendet war, war es an der Zeit, das Angebot des Hofes zu nutzen. Neben dem Kettcarfahren, das selbst die seriösen SV-Lehrer ins Kindesalter zurückversetzte, und schnellen Ballwechseln an der Tischtennisplatte waren auch mitgebrachte Süßspeisen sehr beliebt.

Am Abend gingen die Mitgereisten dann in Kleingruppen der Organisation einzelner Aktionen nach. Zusätzlich zum alljährlichen Unterstufenkarneval und der Nikolausaktion wurden dieses Mal auch die Projekte „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ und „gesunde Schule“ thematisiert. Auch wurde beschlossen die SV durch verstärkte Präsenz auf dem verbreiteten sozialen Netzwerk „Instagram“(sv.gymnasium.martinum) transparenter zu gestalten.

Als die Arbeit für diesen ersten Tag abgeschlossen war galt es nun, das bereitgestellte Grillfleisch zu verputzen. Bei langen Gesprächen an den Tischen wurden dabei einige neue Bekanntschaften gemacht und Geschichten erzählt.
Nach einem verschlafenen Frühstück am nächsten Morgen galt es dann in der zweiten Arbeitsphase, ein Fazit der Diskussionen und der Fahrt im Allgemeinen zu ziehen. Einzelne Projektplanungen wurden beendet und angemessen reflektiert. Dann ging es wieder nach Hause.