Beiträge zum Geschichtswettbewerb vorgestellt

Am Dienstag, den 02. April 2019 präsentierten Schülergruppen aus verschiedenen Jahrgängen des Martinums stolz ihre Beiträge für den „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“, der alle zwei Jahre stattfindet, im Heimatshaus Emsdetten. Ihre vielfältigen Präsentationen zogen viele interessierte Bürger an.

 

Ihre lang recherchierten Ergebnisse stellten sie auf unterschiedlichste Weise vor. So präsentierte eine Gruppe einen Radiobeitrag im WDR-Zeitzeichenformat, während zwei andere Gruppen Filmbeiträge vorstellten. Der ehemalige NS-Bürgermeister Josef Hülsmann wurde ebenfalls thematisiert und der Textilarbeiterstreik von 1953. Auch die eigene Schulgeschichte des Martinums war Thema: Der Fall der radikalen Schülerzeitung „Foetus“, die 1975 am Martinum und in Emsdetten für großes Aufsehen gesorgt hatte, wurde aufgearbeitet.

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In ihren vielschichtigen Beiträgen informierten die einzelnen Gruppen über Emsdettens Geschichte zu der Zeit des Nationalsozialismus und Erlebnissen von Bürgern, die zu der Zeit lebten. Es wurde über den Streik der Bürger für mehr Gehalt, dem Widerstand gegenüber dem Nationalsozialismus in Emsdetten sowie über den Unterschied zwischen der Jugend damals und heute berichtet. Dabei klärten sie in jedem Beitrag den Zusammenhang zu dem Wettbewerbsthema „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“.

Die Schüler waren erfreut über die Anwesenheit der Schulleiterin Frau Jürgens und bedankten sich bei den Geschichtslehrern Daniel Peitz, Niko Keller und Donata Hillman für die tatkräftige Unterstützung.

Fotos: Lena Heidl

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