Wahl der Sportler(innen) des Jahres

Die Emsdettener Volkszeitung wählt auch in diesem Jahr wieder die Sportler des Jahres. Von unserer Schule sind dabei folgende Schülerinnen und Schüler nominiert worden:
- Vera Wähning (Hip-Hop)
- Leonhard Ortmeier (Schach)
- Kim Kuczmik (Leichtathletik)

Wenn ihr mehr über die nominiertrn SportlerInnen unserer Schule erfahren möchtet, schaut Euch die folgenden Infos an:

Kim Kuczmik

Kim Kuczmik_1Welchen Sport betreibst du?
"Ich bin aktiv in der Leichtathletik, spezialisiert auf den Bereich Laufen.
Jedoch bin ich auch tänzerisch nach wie vor sehr engagiert. Ich tanze Hip-Hop und wurde 2011 bei Wahl zum Sportler des Jahres zweite.
Dieses Jahr bin ich sowohl mit meiner Hip-Hop Gruppe „Get It“ als Mannschaft des Jahres vorgeschlagen, als auch alleine, jedoch diesmal mit meiner weiteren Sportart, dem Laufen, aufgestellt."

Welche Erfolge hast du bereits errungen?
"Ich bin seit 2006 Mitglied der Laufgemeinschaft Emsdetten und sammelte schon als Kind einige Kreismeistertitel.
Da die „großen“ Wettkämpfe im Laufen erst ab der Altersklasse U16 (unter 16) ausgetragen werden, ist dieses Jahr mein erstes Jahr gewesen, in dem ich besondere Erfolge, nämlich auf Westfalenebene, erringen konnte. Gleich in diesem Jahr wurde ich zweimal Westfalenmeisterin. Einmal über 2000 Meter Bahn im Sommer und dann gewann ich noch einmal vor einigen Wochen bei den Westfälischen-Cross-Meisterschaften über 3100 Meter den Westfalentitel.
Ich bin sehr stolz auf die vorher für unmöglich gehaltenen Erfolge und freue mich schon sehr auf das nächste Jahr, in dem ich dann endlich unter W15 (weiblich 15) bei den Westdeutschen Meisterschaften an den Start gehen kann, welche es dieses Jahr für mich in der Altersklasse W14 noch nicht gab. Mein Ziel für nächstes Jahr wird sein, die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften im nächsten Sommer zu erreichen und dort mit vielen bekannten Talenten aus ganz Deutschland an den Start zu gehen."

Kim Kuczmik_2Was macht die Faszination dieses Sports aus?
"Viele mögen sich vielleicht die Frage stellen, was man an dem Sport Laufen finden kann. Schließlich könnte man behaupten, es sei zum einen immer das gleiche und würde daher schnell langweilig werden und zum anderen sei es einfach nur anstrengend und würde keinen Spaß machen.
Diesem kann ich nur widersprechen. Es stimmt zwar, dass das Training und vor allem die Wettkämpfe sehr anstrengend sind und man immer alles geben muss, um mit den Konkurrenten mitzuhalten. Jedoch ist für mich genau das der Reiz daran. Ich mag es, beim Training all meine Energie aufzuwenden und am Ende des Tages das Gefühl zu haben, ausgelastet zu sein. Zudem ist das Laufen für mich ein sehr guter Ausgleich zur Schule, da ich all den Stress und die Konzentration beim Laufen loslassen und mich einfach mal an der frischen Luft auspowern kann, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist, um auf andere Gedanken zu kommen bzw. seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.
Eine ganz andere Atmosphäre herrscht bei Wettkämpfen. Gerade bei wichtigen Meisterschaften, auf die lange hin trainiert wird, sind alle Athleten immer sehr konzentriert und vor dem Start auch meist sehr in sich gekehrt. Jedoch kommen wir von der LGE (Laufgemeinschaft Emsdetten) eigentlich nie alleine zum Wettkampf, da wir in allen Altersklassen sehr gut aufgestellt sind wie sonst fast kein anderer Verein. Wir laufen uns zusammen ein und helfen uns gegenseitig, uns vor der Aufregung vor dem Start abzulenken. Wenn dann der Startschuss des Rennens gefallen ist, fällt auch sämtliche Anspannung mit ab. Nun läuft jeder sein Rennen und kann endlich zeigen, wofür er die letzten Wochen so hart trainiert hat. Zwar ist nicht jeder Tag gleich und dem entsprechend kann auch nicht bei jedem Wettkampf die gewünschte Zeit oder Platzierung erreicht werden, jedoch gibt jeder sein Bestes und am Ende des Laufes läuft jeder zwar erschöpft, jedoch meist zufrieden ins Ziel ein. Wenn man dann noch das erreicht hat, was man sich vorgenommen hat oder vielleicht sogar noch mehr, ist man natürlich umso stolzer auf sich. Man hat etwas geschafft. Mit dem Erfolg kommt natürlich auch der Spaß. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass ich nach einem weniger gut gelungenen Lauf nicht mehr so motiviert bin. Ganz im Gegenteil. Es spornt mich sogar an, noch mehr zu trainieren, um es dann beim nächsten Mal besser zu machen und es der Konkurrenz zu zeigen."

 

Leonhard Ortmeier

Leonhard Ortmeier_1Welchen Sport betreibst Du?
"Ich betreibe Schachsport beim Schachklub Turm Emsdetten e.V. und spiele Fußball beim SV Borussia Emsdetten e.V. Beide Sportarten übe ich gerne aus, wobei ich jedoch für Schach etwas mehr Zeit aufbringe. Ich nehme wöchentlich am Jugendtraining des SK Turm und an einem Einzeltraining teil.
Für den SK Turm spiele ich in der U20 und U16 Jugendmannschaft jeweils in der Verbandsliga Münsterland sowie in der 3. Seniorenmannschaft in der Bezirksliga. Vor kurzem habe ich erstmalig in der 2. Schach-Bundesliga für den SK Turm II gespielt. Wenn ich Zeit und Lust habe, nehme ich ab und zu an offenen Turnieren teil. Ich habe ich in diesem Jahr in den Herbstferien am Münsterland-Open in Senden teilgenommen und werde am zweiten Weihnachtstag zum Weihnachts-Open nach Erfurt fahren."

Welche Erfolge hast Du bereits errungen?

2012/2013:
U12 Einzelmeister (Bezirk; 1. Platz)
U12 Verbandsmeisterschaften (2. Platz)
NRW U12 Einzelmeisterschaften
NRW U20 Jugendliga

2014:
Bezirksjugendeinzelmeister der Altersklasse U14 im Schachbezirk Steinfurt
Bezirksjugendeinzelmeister der Altersklasse U16 im Schachbezirk Steinfurt
NRW U16 Jugendliga
U20 Jugendverbandsliga Münsterland
Erfolgreiches Debüt 2. Bundesliga Senioren

Leonhard Ortmeier_2Was macht die Faszination dieses Sports aus?
"
Die Eröffnungen, die Vielzahl von Spielverläufen und die vielen taktischen Tricks machen für mich die Faszination des Schachspiels aus.
Auch das Alter ist beim Schachspiel nicht so wichtig. Ich spiele gegen Jugendliche und Erwachsene. Das Schachspiel steht voll und ganz im Mittelpunkt.
Zudem hängt der Spielausgang nicht von äußeren Faktoren ab, wie z.B. Fehlentscheidungen eines Schiedsrichters oder Verletzungspech im Spiel. Insofern gibt es kein Glück oder Pech, sondern es kommt allein auf die eigene Leistung an.
Selbst bei Mannschaftskämpfen hängt das eigene Spielergebnis ausschließlich von einem selbst ab, da die Mannschaftskameraden keinen Einfluss auf die Partie nehmen können. Jede Form von Unterstützung führt nämlich zum Partieverlust. So hat man sein Spiel sogar verloren, wenn das Handy nur klingelt.
Einzelturniere dauern häufig nur ein paar Tage, weil man mehrere Partien an einem Tag spielt. Das Besondere an den Turnieren ist, dass diese zumeist nach dem sogenannten „Schweizer System“ gespielt werden. Dies bedeutet, dass immer Spieler gegeneinander anzutreten haben, die die gleiche bzw. eine ähnliche Punktzahl aufweisen. Gewinnt jemand viele Spiele, muss er ebenfalls gegen andere erfolgreiche Spieler antreten, läuft es im Turnier mal nicht so gut, spielt man gegen Spieler, die auch nicht so viele Punkte aufweisen. Dadurch kommt es häufig zu spannenden Begegnungen von Spielern mit ähnlichem Leistungsniveau."

 

Vera Wähning

Informationen folgen