Biologielehrerfortbildung in den neuen Räumen des Martinums

Auf reges Interesse stieß das Fortbildungsangebot der LRSD‘ Heike Götte in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungsdezernat der Bezirksregierung zum Thema „Schülerexperimente im Biologieunterricht der Oberstufe“. Nach erstmaliger Durchführung eine Woche zuvor an einem Gymnasium in Gelsenkirchen, war auch der zweite Termin am Mittwoch, dem 25.4., am Martinum direkt ausgebucht.

Nach einem kurzen einführenden Vortrag mit Hinweisen zum zeitökonomischen Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen, wurden zwei Workshops angeboten, in denen die teilnehmenden Biologielehrerinnen und Biologielehrer selbst Experimente, die im Unterricht problemlos von Schülerinnen und Schülern durchzuführen sind, erproben konnten. Vorbereitet und betreut wurden die Workshops von je einer Fachberaterin und einem Fachberater der Bezirksregierung. Im Workshop I handelte es sich um Experimente zur Enzymatik, einem Thema, das in der Einführungsphase (Jg. 10) unterrichtet wird, im Workshop II lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einige originelle Experimente zur Fotosynthese, Thema der Qualifikationsphase (Jg. 11 oder 12), kennen, die mit einfachen Mitteln, die an allen Schulen zur Verfügung stehen, durchführbar sind. Eigenständiges Experimentieren ist nämlich für Schülerinnen und Schüler nicht nur motivierend, sondern vermittelt vor allem auch einen Einblick in die heute wohl wichtigste Fachmethode, mit der in den Naturwissenschaften, aber auch in der Medizin neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Auch wenn die Experimente bewusst so ausgewählt wurden, dass sie an möglichst vielen Schulen praktikabel sind, war das Martinum nicht zuletzt wegen der hervorragend ausgestatteten Biologieräume als Veranstaltungsort gewählt worden, da die Kollegen hier in zwei parallelen Gruppen in benachbarten Räumen und jeweils zu zweit arbeiten und somit alle das komplette Angebot selbst testen konnten. Und so nutzten denn auch viele der Lehrerinnen und Lehrer nicht nur die Chance, neue Experimente kennenzulernen. Es wurden auch viele Fotos von der Ausstattung der Räume gemacht, um diese als Anregungen für künftige Optimierungen an den eigenen Schulen mitzunehmen.

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