Landessieg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

GeschichtswettbewerbLaureen Balz und Paula Wenners aus der Klasse 9a haben mit ihrem Beitrag „Anderssein - Stigma oder Auszeichnung? Vom Wandel der Beurteilung einer Außenseiterstellung“ einen Landessieg beim renommierten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten errungen.

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautet „Anderssein. Außenseiter in der Gesellschaft“. Aus den bundesweit über 1.500 zu diesem Thema eingereichten Beiträgen wurde die Arbeit der beiden Schülerinnen des Gymnasium Martinum prämiert. Laureen und Paula werden ihre Siegerurkunden in drei Wochen auf der offiziellen Landespreisverleihung im Haus der Geschichte in Bonn entgegennehmen.

Sie haben damit auch die Chance auf einen der begehrten Bundespreise, welche am 17. November 2015 in Schloss Bellevue in Berlin durch den Bundespräsidenten höchstpersönlich überreicht werden. Es gilt also weiterhin, den beiden die Daumen zu drücken - wir werden hier zu gegebener Zeit vom Ausgang berichten. Schon jetzt können sich die beiden Schülerinnen aber über ein ansehnliches Preisgeld freuen.

Worum ging es bei dem prämierten Forschungsprojekt der Schülerinnen?

Aus eigenem Antrieb forschten Laureen und Paula, unterstützt durch ihre Geschichtslehrerin Frau Schepp, vier Monate lang über das Leben eines bemerkenswerten Menschen aus ihrem Heimatort:

Der Saerbecker Bauernsohn Josef Meier hatte Anfang des 20. Jahrhunderts die Idee, die erste Windturbine zur Stromgewinnung in seinem Heimatort zu bauen – ein Projekt, welches ihn damals zum Außenseiter machte. Heute jedoch kann er als Pionier der Windenergie in der Region und für die Klimakommune Saerbeck angesehen werden. Die beiden Schülerinnen setzten sich in ihrem Beitrag mit der Frage auseinander, inwiefern Anderssein Stigma oder Auszeichnung bedeuten und wie die Beurteilung der Andersartigkeit einem Wandel unterliegen kann.