Typisierungsaktion zur Stammzellenspende

In der vergangenen Woche wurden am Gymnasium Martinum 110 Personen typisiert. Angestoßen wurde die Aktion durch die Bitte von Lea Berkemeier aus dem Abiturjahrgang Q2, eine Aktion im Gymnasium durchzuführen.

Um 13:00 Uhr begann die von der Stefan-Morsch-Stiftung durchgeführte Typisierungsaktion zur Stammzellenspende in der Aula direkt mit einem sehr großen Andrang. Geduldig warteten alle Anwesenden darauf, zunächst ihre Einverständniserklärung und dann eine Speichelprobe abzugeben.

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Nach einer Dreiviertelstunde waren alle 110 zukünftigen "Lebensretter" typisiert. Unter die vielen hochmotivierten Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 und 2 hatten sich auch einige LehrerInnen gemischt. In ca. zwei Wochen bekommt nun jeder von ihnen seinen "Ausweis", damit nicht vergessen wird, dass man jetzt bis zum 60. Geburtstag in der zentralen Spenderdatei weltweit als möglicher Stammzellenspender für seinen genetischen Zwilling registriert ist.

"Jetzt fühle ich mich richtig gut," so drückte eine Schülerin nach der Abgabe der Speichelprobe spontan ihre Gefühle aus. Dass der erste Schritt zum Helfen so einfach sein kann, damit hatten wohl im Vorfeld die Wenigsten gerechnet. Und weil der erste Schritt so einfach sein kann und vor allem auch wegen der großen Bereitschaft der OberstufenschülerInnen, waren sich alle Beteiligten am Ende einig, dass diese Aktion nicht einmalig bleiben soll. Alle zwei Jahre soll künftig eine Typisierungsaktion durch die Stefan-Morsch-Stiftung am Gymnasium Martinum durchgeführt werden.

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Emil Morsch bedankt sich bei Lea Berkemeier und Veit Biedermann für die tolle Organisation