Theaterstück des Q2-Geschichtskurses

Rechtsnationale Bewegungen erfreuen sich in unseren Tagen leider immer größerem Zuspruch. Dabei sollte Deutschlands Geschichte uns allen doch eine Lehre sein. 

Auch 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, sind Schülerinnen und Schüler des Geschichtszusatzkurses in der Q2 motiviert sich mit den Folgen auseinanderzusetzen. Der Kurs von Herrn Peitz hat sich viele Wochen mit den Nürnberger Prozessen beschäftigt und eine vielfältige Ausarbeitung des Prozesses fertiggestellt. 

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diverse NS-Funktionäre aufgrund von Massenmorden und weiteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sowie die Zerstörung des Weltfriedens vor dem Gericht in Nürnberg angeklagt. Gleichzeitig war es die erste Berührung der Öffentlichkeit mit den NS-Verbrechen. 

Insgesamt wurden über 200 Personen aus politischen, militärischen und wirtschaftlichen Bereichen verurteilt. Das Resultat des vierjährigen Prozesses ergab sich aus diversen Freisprüchen, langjährigen Gefängnisstrafen, aber auch aus vielen Todesstrafen. 

Andere, wie Adolf Hitler entzogen sich ihrem Urteil, indem sie Selbstmord begangen.  

Anhand eines Theaterstücks veranschaulichten die Schülerinnen und Schüler den oben beschriebenen Prozess mit dem Ziel jüngere und ältere Schüler, sowie interessierte Erwachsene über die NS-Zeit und ihre Folgen zu informieren.  

Während der kreativ gestalteten und anderthalb stündigen Präsentation verschiedener Informationen über die Nürnberger Prozesse, nutzen die Schülerinnen und Schüler der Q2 unterschiedliche Mittel, wie Radiobeiträge, ein Quiz und ein Theaterstück, um die Siebtklässler über dieses Thema zu informieren und um ihnen zu zeigen, dass man in vielfältiger Art und Weise Themengebiete im Geschichtsunterricht erarbeiten kann.   

Die Schülerinnen und Schüler der zwei Geschichtskurse der siebten Klasse, die sich das Theaterstück anschauten, überzeugten die Q2 positiv von ihrem Vorwissen über die NS-Zeit und bewiesen ihre Entscheidungskompetenzen im Hinblick auf die Urteilsvergabe der in dem Theaterstück angeklagten Kriegsverbrecher, indem ihre gefällten Urteile mit denen die der Wirklichkeit entsprachen, übereinstimmten.