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 Punkte Fassade des naturwissenschaftlichen Traktes wird für 1,15 Millionen Euro saniert
 
Eine erfreuliche Nachricht brachte die Emsdettener Volkszeitung. Wir dokumentieren...

EMSDETTEN Das Konjunkturpaket des Bundesregierung macht´s möglich: Die Stadt Emsdetten investiert 1,15 Millionen Euro in das Gymnasium Martinum, ohne einen Cent aus eigener Tasche dafür aufzubringen.

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Das naturwissenschaftliche Gebäude...sieht doch gar nicht so schlimm aus!



Der naturwissenschaftliche Trakt des Gymnasiums Martinum ist ein funktionelles Gebäude. Aber: „Aus energetischer Sicht ist es eine Katastrophe“, erklärte Helmut Schäckel, Fachdienstleiter Gebäudemanagement und Bauaufsicht. Das soll jetzt mit einer aufwändigen Sanierung geändert werden.

Das ohnehin nicht mehr ansehnliche Gebäude mit Baujahr 1977 erhält eine neue Fassade, und dahinter versteckt eine dicke Schicht Wärmedämmung, die den Energieverlust deutlich senkt. „Unter dem Strich wird der Energie- verbrauch um mehr als 50 Prozent sinken“, erklärte Helmut Schäckel.

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Gut in Schuss ist das Gebäude aber wirklich nicht!



Veraltete Lichtanlage wird erneuert

Vorerst nicht angefasst wird die Heizungsanlage. Die wird Thema, wenn sich die Stadt um den European Energy-Award bemüht, ein Qualitätsstandard im Bereich des Klimaschutzes speziell für Kommunen. Erneuert wird allerdings bereits jetzt die veraltete Lichtanlage. Eingebaut werden moderne Langfeldleuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten, Bewegungsmeldern und Tageslichtsteuerung.

Die Raumaufteilung des naturwissenschaftlichen Traktes bleibt nahezu unverändert. Die neue Fassade umschließt lediglich einen zusätzlichen Materiallagerraum, und der Windfang im Eingangsbereich wird optimiert. Die Fassade wird nicht nur energetisch, sondern auch in der Materialwahl und in ihrer optischen Wirkung optimiert.

Neue Aluminiumfenster

Im unteren Bereich werden sehr robuste kunstharzgebundene Fassadenplatten angebracht, wie sie sich auch schon an der Käthe- Kollwitz-Realschule bewährt haben. Das Gebäude erhält neue Aluminiumfenster, und im oberen Bereich wird der naturwissenschaftliche Trakt mit unbehandeltem Lärchenholz verkleidet.

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Ob daran gedacht wird, dass die Abiturienten jedes Jahr ein Doppelfeld am Gebäude künstlerisch gestalten wollen?
Und...wird auch daran gedacht, das Gebäude - wenigstens - im Zugang behindertengerecht zu renovieren?
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So soll das "neue" Gebäude aussehen. Um es nach der auch in Deutschland geltenden Behindertenrechtskonvention zu gestalten, müsste die Eingangsstufe in eine Rampe geändert werden. Außerdem könnte ein Teil der "Lagerräume" abgetrennt werden, um eine (erste) behindertengerechte Toilettenanlage im Martinum einzubauen.



Einstimmig gab der Schulausschuss den von Helmut Schäckel vorgestellten Plänen grünes Licht. Zustimmen muss noch der Stadtrat.
Die Sanierung des naturwissenschaftlichen Traktes am Martinum soll zu Beginn des nächsten Schuljahres abgeschlossen sein. Um diesen Zeitplan einzuhalten, muss noch vor den Ferien begonnen werden. Die Arbeiten beginnen, informierte Helmuth Schäckel, am 17. Mai unmittelbar nach dem Ende der Abiturprüfungen.

(Autor: Michael Böhm / EV)
 
Dokumentation: Paul Figiel Fotos: Tristan Linnemann, 21.03.2010 20:29
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