Präsentationsabend der Profil- und Neigungskurse

Ein kurzweiliges Programm bot sich allen Eltern, Lehrern und Schülern zum Schuljahresabschluss in der Aula des Gymnasiums Martinum. Die Profil- und Neigungskurse der Jahrgangstufen 5 bis 7 präsentierten ihre Ergebnisse aus dem letzten Halbjahr. Und diese waren sehr unterschiedlicher Art.

 

So zeigte der Kurs „Darstellendes Spiel“ das von Schülerinnen und Schülern der Stufe 7 selbst verfasste Stück „Shiny happy people“, in dem die Methoden der Werbebranche kritisch beleuchtet wurden. Einige naive Konsumenten wurden von Texten, Probierartikeln und flotten Sprüchen im wahrsten Sinne des Wortes „eingewickelt“. Erst zum Ende des von Franziska Lutz inszenierten Bühnenstücks kam das große Erwachen und die Befreiung von den Werbestrategien.

Der Profilkurs „Sprache“ und der Neigungskurs „Zeitung“ unter Leitung von Lars Hoppe verkauften die druckfrische Neuausgabe der Martinum News.

Beim Weg in die Aula waren bereits viele Zuschauer auf die neuesten Exponate des Kurses „Drucktechnik“ unter der Leitung von Klaus Kossak aufmerksam geworden.

Es folgten kurze Videos des MINT-Kurses der Jahrgangsstufe 6, die die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Stefan Lesch angefertigt hatten. Die Kursteilnehmer zeigten darin, dass sie mit dem Bausatz „MakeyMakey“ Musik aus Gurken präsentieren konnten. 

Hoch hinaus ging es im Anschluss mit dem Kurs „Freestyle Physics" unter der Leitung von Micha Stüper. Die Schülerinnen und Schüler hatten in der vergangenen Woche am Wettbewerb „freestyle-physics“ teilgenommen, einem jährlich stattfindenden Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler im Laufe von drei Monaten anspruchsvolle Aufgaben mit physikalischem Hintergrund bearbeiten. So bauten die Kursteilnehmer in den letzten Monaten aus Plastikflaschen Wasserraketen, die dann beim Wettbewerb an der Universität Duisburg-Essen gestartet wurden. Die Raketen wurden nun auch den Mitschülern und Eltern präsentiert.

Zum Abschluss überzeugte der MINT-Kurs des 7. Jahrgangs unter der Leitung von Dagmar Kortevoß mit einem PowerPoint-Vortrag die Zuschauer davon, dass ein Einbruch am Martinum mit chemischen Methoden aufgeklärt werden kann. Egal ob Spurensicherung bei Fuß- oder Fingerabdrücken, ein Sichtbarmachen der DNA oder ein Falschgeld-Test, dieser Kurs hat eine wahrhaft kriminalistische Ausbildung bekommen.