Neue Erfahrungen beim Frankreichaustausch 2015

Frankreichaustausch_14Wir trafen uns an einem Freitagmorgen Anfang Februar, um mit dem Bus nach Frankreich zu fahren. Wir warteten mit leicht flauem Magen und mit großer Vorfreude auf den Bus, der uns nach Amiens bringen sollte. Nachdem wir uns von unseren Familien und unseren Freunden verabschiedet hatten, sollte unsere lange Anreise in das Land der Liebe beginnen!


Auf der Busfahrt hatten wir bereits viel Spaß und die 7 Stunden Fahrt vergingen wie im Fluge.  Als wir dann schließlich ankamen und in der Cafeteria des Collège Jean-Marc Laurent auf unsere Austauschschüler warteten, wurden wir von den französischen Lehrern freundlich empfangen. Voller Wiedersehensfreude begrüßten wir anschließend unsere französischen Austauschpartner mit „Küsschen links, Küsschen rechts“. Im Anschluss fuhren wir dann in unsere Gastfamilien und waren dann erst einmal auf uns allein gestellt.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Zum Teil trafen die Austauschschüler auch ihre Freunde und Freundinnen, womit wir dann auch unsere deutschen Mitschüler wiedersahen. Einer der unvergesslichen Momente, die wir in Frankreich verbringen durften, erlebten viele von uns am Samstag beim "Lasergame".Wir spielten in zwei Gruppen und es hieß: Deutschland gegen Frankreich. Die Deutschen unterlagen am Ende jedoch den schon trainierten Franzosen um Weiten. Trotzdem war e auch für uns ein äußerst gelunger Nachmittag.

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Nach dem Wochende stand am Montag der große Ausflug nach Lille - als Ersatzprogramm für Paris - an. Die Gasteltern brachten uns zum Bahnhof, von wo aus wir los fuhren. Die französischen Schüler mussten jedoch während unseres Ausfluges in den Unterricht. Lille gefiel uns allen sehr gut. Wir haben uns erst alle zusammen die Stadt angesehen. Danach besichtigten wir ein Naturkundemuseum. Dann starteten wir unsere Shoppingtour durch Lille. Abends kamen wir erschöpft in unseren Gastfamilien an und erzählten von unserem Ausflug.

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Die Verständigung mit unseren Austauschschülern war so gut wie nie ein Problem, da es zur Not auch mit Händen und Füßen funktionierte. Auch das Essen schmeckte den meisten deutschen Schülern gut, wobei anfangs viele Angst vor Fröschen und Schnecken hatten, was jedoch am Ende vollkommen unbegründet war. Auch in Frankreich existieren Pizza und Co, und keiner musste verhungern.

Am Mittwoch gingen wir mit unseren Austauschülern in ihre Schule. Wir lernten den Schulalltag der Franzosen kennen und gingen mit ihnen in den Unterricht, dort stellten wir den unterschied zwischen unserer Schule und deren Schule fest. Als die deutschen Schüler sich dann in der Schulkantine zum Mittagessen wieder trafen, hatten wir uns gegenseitig viel zuerzählen.

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Die weiteren Tage verbrachten wir auf Ausflügen mal mit und mal ohne die Franzosen. Unter anderem machten wir Stadtrallyes in der wunderschönen Innenstadt Amiens und Ausflüge mit dem Bus, die Führungen zum Ersten Weltkrieges beinhalteten.  Die letzten Tage verflogen und Freitag Morgen war dann der Tag des Abschiedes gekommen. Bei uns, wie auch bei den Franzosen flossen viele Tränen, da wir nicht wollten, dass diese schöne Zeit endete. Wir lernten viel in dieser einen Woche und fühlten uns sehr wohl und wilkommen bei unseren Gastfamilien.