Am Donnerstagmorgen entdeckten einige Schüler der Klasse 7D zwei Hakenkreuze an der Wand des Fußballfeldes. Sie berichteten Herrn Friedrich davon im Wirtschaft-Politikunterricht, worauf dieser die Klasse fragte, was denn nun gemacht werden soll.
Die Klasse entschied, dass zwei Schüler*innen zur Schulleitung gehen sollten, um den Vorfall zu melden. Herr Cimanowski erstattete daraufhin bei der gerufenen Polizei Anzeige gegen Unbekannt.
Die Klasse entschied sich, für die Schule ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Nach einer langen und konstruktiven Diskussion entschied sie sich, die Hakenkreuze nicht abzudecken, weil sie die Symbole nicht verstecken wollte, sondern bewusst zeigen will, dass rechtsextreme Schmierereien am Martinum keine Chance haben.
Deswegen wurden die verbotenen Symbole eingekreist, durchgestrichen und mit positiven Botschaften versehen.

Um darüber hinaus über die Zeit des Nationalsozialsozalismus aufzuklären, generierte die Klasse einen QR-Code, der auf die Website von planetschule.de führt, wo eine, durch die Klasse für sehr gut befundene, Dokumentation über die Zeit des Nationalsozialismus zu finden ist. Die 7d hofft, mit der Aktion ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie gesetzt zu haben.





Klasse 7d, Gymnasium Martinum