Die 7a hat sich in der vergangenen Woche auf den Weg nach Osnabrück gemacht, um sich im dortigen Landesarchiv mit Originalquellen rund um den Dreißigjährigen Krieg und den Westfälischen Frieden auseinanderzusetzen.
Osnabrück ist neben Münster nämlich einer der beiden Orte, an denen nach jahrelangen Verhandlungen Friedensverträge unterzeichnet wurden, die die Beendigung der Kampfhandlungen, die zukünftige Organisation der Herrschaft sowie die Religionszugehörigkeit der Untertanen regelten.
Tatsächlich wurde Letzteres in Osnabrück anders als in anderen Teilen des Deutschen Reiches organisiert. Zur Sonderlösung eines bikonfessionellen Territoriums, dem im Wechsel ein katholischer und ein protestantischer Bischof vorstanden, schauten wir uns die Capitulatio perpetua an. Im Gegensatz zum eigentlichen Friedensvertrag wird sie im Original im Archiv bewahrt wird.
Der Osnabrücker Friedensvertrag liegt in Wien. Eine riesige Kopie davon konnten wir jedoch erpuzzeln, worin wir sehr schnell und gut waren.