Vom 9. bis zum. 11.09 ging es für den Erdkunde Grund- und Leistungskurs zusammen mit den betreuenden Lehrkräften Frau Brune und Herrn Lesch nach Hamburg. Die Exkursion gab den Schüler/innen die Möglichkeit etwas über die Stadtentwicklung und den Aufbau von Hamburg zu lernen und bereits im Unterricht angeeignetes Wissen anzuwenden und zu vertiefen.
Nach der Anreise mit dem Zug führte der erste Programmpunkt auf den Hamburger Bunker. Die beeindruckende Aussicht schaffte einen ersten Überblick über die Stadt. Anschließend ging es zu Fuß durch verschiedene Stadtteile, wobei an mehreren Stationen Referate zur Stadtentwicklung und zu bekannten Orten gehalten wurden.
Ein Schwerpunkt der Exkursion war die Entwicklung Hamburgs im Laufe der Zeit. An verschiedenen Gebäuden konnten die Schüler/innen Merkmale aus dem Mittelalter, der Industrialisierung und der modernen Stadtentwicklung untersuchen und den jeweiligen Epochen zuordnen.
Weiter im Schanzenviertel stand die Rote Flora im Mittelpunkt, wobei es sich um ein autonomes Kulturzentrum handelt. Nach einer Einführung folgte eine Diskussion über die Bedeutung und den Umgang mit solchen Orten. Zudem wurden die Stadtteile Steilshoop und Harvestehude miteinander verglichen. Dabei zeigte sich, wie unterschiedlich Architektur, Atmosphäre und Lebensbedingungen innerhalb einer Stadt sein können.
Ein weiterer Programmpunkt war die HafenCity mit ihrer modernen Architektur und dem Westfield-Center. Anschließend ging es nach Grasbrook, wo die industrielle Seite Hamburgs betont und eigene Entwicklungskonzepte erstellt wurden.
Den Abschluss bildete eine Fahrt mit der Elbfähre bis zum Elbstrand, die die Bedeutung des Hafens gezeigt hat. Die Exkursion bot einen vielseitigen Einblick in die Entwicklung Hamburgs und machte deutlich, wie Geschichte, Industrie und moderne Stadtplanung das Stadtbild bis heute prägen.
„Hamburg erkunden, ob k. o. oder fit – mobiler Unterricht in Hamburg ist der Hit.“ – Dieses Schülerzitat bringt auf den Punkt, dass die Exkursion nicht nur eine willkommene Ergänzung zum Unterrichtsalltag war, sondern auch eine gelungene Verbindung von Gelerntem, eigener Anschauung und gemeinsamen Erlebnissen.
Lina Schwarte, Hannah Terberl und Leni Wagner, Schülerinnen des Erdkunde LKs
